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Pflanze mit Icon CO² Fußabdruck

Unser CO₂-Fußabdruck im Geschäftsbetrieb​

Der Klimawandel und die damit einhergehende Veränderung von Lebensräumen sind eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Nachweislich ist der Ausstoß von CO₂-Emissionen ein wesentlicher Faktor für diese Entwicklung. Ein wichtiger Schritt ist daher, CO₂-Emissionen zu vermeiden und zu reduzieren. Der verantwortungsvolle Umgang mit unserer Umwelt und natürlichen Ressourcen ist für uns ein wichtiger Aspekt unseres Handelns. Um einen Überblick über unsere Emissionen im Geschäftsbetrieb zu erhalten, ermitteln wir gemeinsam mit DG Nexolution – unserem Partner aus der genossenschaftlichen FinanzGruppe – unseren CO₂-Fußabdruck im Geschäftsbetrieb.​

Die Berechnung unseres CO₂-Fußabdrucks erfolgt auf Grundlage des Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol).​

Unsere aktuelle Berechnung umfasst:​

Scope 1: Direkte Emissionen, beispielsweise aus unserem Fuhrpark und der Beheizung unserer Gebäude.​

Scope 2: Indirekte Emissionen aus dem Bezug von Energie, insbesondere Strom und Wärme.​

Ausgewählte Scope-3-Emissionen: unter anderem aus Strom und Wärme, Wasser, Abfall, Dienstreisen, Pendelverkehr, Papier und Toner sowie Transporten.​

Eine vollständige Erfassung der Scope-3-Emissionen erfolgt derzeit noch nicht. Emissionen aus unserem Kredit- und Anlagegeschäft sind in der aktuellen Berechnung noch nicht enthalten. Für Finanzinstitute können diese sogenannten finanzierten Emissionen einen wesentlichen Anteil der gesamten Treibhausgasemissionen ausmachen.​

Der von uns ausgewiesene CO₂-Fußabdruck bildet damit die aktuell erfassten betrieblichen Emissionen und ausgewählten Scope-3-Emissionen ab.​

 standortbasierte Bewertungmarktbasierte Bewertung
Ergebnis 20211.135,90 Tonnen1.162,81 Tonnen
Ergebnis 20221.031,71 Tonnen1.093,76 Tonnen
Ergebnis 2023960,51 Tonnen 1.107,56 Tonnen
Ergebnis 2024870,00 Tonnen640,44 Tonnen
Ergebnis 2025820,63 Tonnen 621,97 Tonnen

Wir erfassen unsere Emissionen jährlich und entwickeln unsere Datengrundlage und Berechnungs-methodik kontinuierlich weiter. Neue oder verbesserte Daten können zu Anpassungen bereits veröffentlichter Vorjahreswerte führen. Dadurch kann die Vergleichbarkeit der Werte im Zeitverlauf eingeschränkt sein.​

Dabei wird zwischen zwei Bewertungsmethoden unterschieden:​

  • standortbasierte Bewertung: berücksichtigt die durchschnittlichen Emissionen des regionalen Stromnetzes​

  • marktbasierte Bewertung: berücksichtigt die spezifischen Emissionsfaktoren aus den tatsächlich gekauften, vertraglich geregelten Quellen

Entwicklung unserer Emissionen​

Wir prüfen auf Grundlage unserer jährlichen Bilanzierung, Maßnahmen zur Vermeidung und Reduzierung der erfassten betrieblichen Emissionen.​

Umgang mit verbleibenden Emissionen​

Unser Schwerpunkt liegt auf der Vermeidung und Reduzierung von Emissionen. Maßnahmen zur Kompensation können ergänzend in Betracht gezogen werden, sofern Emissionen derzeit nicht vermieden oder weiter reduziert werden können.​

Eine Kompensation wird dabei nicht als Ersatz für die Vermeidung und Reduzierung eigener Emissionen verstanden.​

Dafür haben wir verschiedene Maßnahmen auf den Weg gebracht:

Energie und Gebäude​
  • Bei Um- und Neubauten setzen wir energetische Maßnahmen um. Wo es sich anbietet, prüfen und nutzen wir Möglichkeiten zur Erzeugung erneuerbarer Energie. So haben wir bereits mehrere Photovoltaikanlagen für den Eigenverbrauch in Betrieb; weitere sind geplant. Bei der Beschaffung von Geräten berücksichtigen wir deren Energieeffizienz und ersetzen Geräte bei Bedarf. ​

Strom​
  • Seit Anfang 2024 beziehen wir bei eigenen Gebäuden Strom aus Wasserkraft.​

Materialeinsparung
  • Um unseren Papierverbrauch zu reduzieren, stellen wir auf digitale Prozesse und digitalen Schriftverkehr um. Papierhandtücher werden durch Warmlufttrockner ersetzt. Für Mitarbeitende stehen Wasserspender bereit, um den Verbrauch von Plastikflaschen zu reduzieren. Die Beschaffung von Werbemitteln und Materialien erfolgt bedarfsgerecht, um unnötige Überschüsse zu vermeiden. ​

Mobilität
  • In unserem Fuhrpark befinden sich zwei Elektrofahrzeuge. Eine weitere Umstellung erfolgt nach Bedarf. An verschiedenen Standorten stehen E-Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge und E-Bikes zur Verfügung. Mit dem Angebot von JobRad® schaffen wir einen zusätzlichen Anreiz, für geeignete Wege das Fahrrad zu nutzen. Abhängig von der Tätigkeit und den betrieblichen Abläufen besteht die Möglichkeit des mobilen Arbeitens, wodurch Pendelwege reduziert werden können. Für Schulungen sowie Fort- und Weiterbildungen nutzen wir verstärkt digitale Angebote. ​

Unser Weg​

Wir entwickeln unsere Klimabilanz schrittweise weiter. Dabei wollen wir:​

  • zusätzliche Emissionsquellen erfassen,​

  • die Datenqualität durch weitere Angaben, eine verbesserte Datenbasis und zusätzliche Datenerhebungen erhöhen.​

​

Unsere Angaben beziehen sich auf klar definierte Teile unserer Geschäftstätigkeit, und stellen keine vollständige Erfassung aller Treibhausgasemissionen unseres Unternehmens dar. Sie treffen daher keine Aussage über die Klimaverträglichkeit oder Umweltfreundlichkeit unseres Unternehmens insgesamt.​

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