Phishing mobile TAN

Betrugsmasche mit zweiter SIM-Karte

Die Fiducia & GAD IT AG, IT-Dienstleister der Volksbanken Raiffeisenbanken, warnt aktuell vor einer neuen Phishing-Variante, bei der die Betr├╝ger eine zweite Handy-SIM-Karte verwenden. Nach Recherche der S├╝ddeutschen Zeitung gaben sich Betr├╝ger gegen├╝ber einem Telekommunikationsunternehmen als Mitarbeiter eines Mobilfunk-Shops aus. So konnten sie Ersatz-SIM-Karten bestellen, die zu Handynummern passten, die f├╝r das mobile TAN-Verfahren verwendet werden.

Betrugsmasche ist bereits seit 2013 bekannt

Diese Betrugsmasche ist bereits seit 2013 in unterschiedlichen Auspr├Ągungen bekannt. In der Vergangenheit gaben sich Betr├╝ger direkt als betroffene Kunden aus oder griffen Verwaltungsportale von H├Ąndlern technisch an, um zuvor organisierte SIM-Karten den betroffenen Online-Banking-Benutzern zuzuordnen.

Deutsche Kreditwirtschaft hat Mobilfunk-Betreiber auf bestehende Problematik hingewiesen

Obwohl die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) die Mobilfunk-Provider auf die bestehende Problematik hingewiesen hat, die bei der Vergabe von Ersatz-SIM-Karten an nicht ausreichend identifizierte Stellen entsteht, wird diese Methode von Betr├╝gern immer wieder erfolgreich angewandt. Erst im Fr├╝hjahr 2015 war es durch unzureichende Pr├╝fungen bei einem Telekommunikationsunternehmen zu Betrugsf├Ąllen gekommen.